2026
Erwachen der Hugi
Die Hexe Hugi erwacht in den Laimenlöchern – Beginn der fünften Jahreszeit.
Schwäbisch-Alemannische Fasnet · Huchenfeld
„Die schenschde Hexe' uff derre Welt, sen' d' Keibelhexe' aus Huchenfeld"
Ein kurzer Blick auf das, was uns ausmacht – bevor es weitergeht.
Wir sind eine Faschingsgemeinde aller Altersstufen – aus einer kleinen Gruppe Jazztänzerinnen geworden, heute eine Familie, die im ganzen Schwarzwald-Vorland für den Schabernack sorgt.
Die Ursprünge der Huche'felder Keibelhexe' gehen in das Jahr 2004 zurück. Begonnen hat es mit einer kleinen Gruppe von Jazztänzerinnen, die aus ihrer Leidenschaft die Gruppe samt Häs kreiert haben.
Seit 2008 sind wir eine wachsende Faschingsgemeinde und Familie aller Altersstufen, die mit viel Freude und Begeisterung in der fünften Jahreszeit bei Umzügen und sonstigen Veranstaltungen ihren großartigen Teil des Schabernacks beitragen.
Jedes Jahr läuten wir am „Schmotzigen" Donnerstag die fünfte Jahreszeit ein: Mit lautem Einmarsch auf dem Rathausplatz übernehmen wir das Huchenfelder Rathaus und entführen die Ortsvorsteherin. Bis Aschermittwoch haben die Narren die Rathausherrschaft inne!
Vom Erwachen der Hugi im November bis zur Hexenverbrennung am Aschermittwoch – alle Termine der laufenden Kampagne auf einen Blick.
Die Hexe Hugi erwacht in den Laimenlöchern – Beginn der fünften Jahreszeit.
Schmotziger Donnerstag: Einmarsch, Sturm auf das Huchenfelder Rathaus, Entführung der Ortsvorsteherin.
Hexenverbrennung – die Narren geben die Rathausherrschaft zurück.
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Eine Geschichte aus Huchenfeld – von Dorothea Hug, dem Marterweibleswald und dem Erwachen am 11.11.
Kennt ihr die Geschichte, wie die Keibelhexe entstand?
Vor vielen hundert Jahren lebte in Huchenfeld ein altes Weiblein, das Dorothea Hug hieß. Dorothea war ein kleines, freundliches und immer hilfsbereites Mütterchen.
Eines Tages klopfte ihr Nachbar, Bauer Cuntz, an ihre Tür und fragte: „Hugi, kannst du mal nach meinem Ochsen schauen? Ich glaube, er ist krank." Hugi, wie Dorothea im Dorf genannt wurde, bot natürlich ihre Hilfe an. Mit einem Korb voller Kräuter stapfte sie Tag ein, Tag aus zu dem kranken Ochsen. Sie fütterte ihn mit Wildkräutern und sprach: „Bitte werde wieder gesund, lieber Ochse."
Leider war das Tier schon viel zu krank. Als der Bauer eines Tages sein totes Tier im Stall entdeckte, war er sehr traurig. Und aus Trauer wurde Hass.
„Hugi ist eine Hexe!"
Jeder im Dorf glaubte dem Bauern. Die Bürger schickten eine Brieftaube an den Richter nach Pforzheim – noch am selben Tag wurde Hugi festgenommen und in den Hexenkerker gesperrt. Dort wurde sie gefoltert und bekam nur Wasser und Brot. Aber Hugi war ein zähes und stolzes Weiblein.
Nach vier Wochen ließ Richter Casper Späth Hugi frei. Geächtet durfte sie nach Huchenfeld zurückkehren – doch ihr Hof und ihr Haus waren verloren, niemand wollte sie aufnehmen. Deshalb floh Hugi traurig und allein in den Marterweibleswald. Dort lebte sie viele lange Jahre mit Wildtauben unter Tannen und Gestrüpp – bis der Kummer das alte Weiblein brach.
Jedes Jahr erwacht die Hexe Hugi am 11.11. in den Laimenlöchern. Sie badet sich bei Vollmond im Schlamm, wälzt sich in Taubenfedern und spukt nachts gurrend in Huchenfeld umher.
Liebe Hugi, dir zu Ehren stehen wir nun hier –
als Taube, als Keibelhexe.
Sieben Köpfe halten die Fäden in der Hand. Wir glauben an verteilte Verantwortung statt starrer Hierarchien – denn gemeinsam schunkelt es sich einfach besser.
Bilder von Umzügen, Auftritten und Begegnungen aus der fünften Jahreszeit.
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Aktuelle Veranstaltungen, Plakate und PDFs zum Mitnehmen.
Drei Fragen rund um Hugi, das Häs und die fünfte Jahreszeit. Wer alle drei knackt, ist fast schon eine von uns.
Handwerk und gute Nachbarschaft – diese Adressen empfehlen wir gerne weiter.
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